
ATLANTA Rutschnaben dienen dem Überlastungsschutz und der Sicherheit bei Maschinenantrieben mit Kettenrädern, Zahnrädern und Riemenscheiben.
Überblick ATLANTA Rutschnaben Programm:
Funktion der Rutschnabe
Das Antriebselement (z.B. Kettenrad) wird auf die Buchse gesteckt und zwischen die Reibbeläge mit Hilfe der Druckscheibe, den Tellerfedern und der Nachstellmutter mit einem Sicherungsblech geklemmt. Je stärker die Tellerfedern durch die Nachstellmutter zusammengedrückt werden, desto höher ist das Drehmoment, bei dem das Antriebselement durchrutscht und das Drehmoment, bei einer Überlastung der Maschine, begrenzt.
Faustformel für die Auswahl der Rutschnabe:
Die Rutschnabe ist vollkommen geschlossen. Es sind äußerlich keine Tellerfedern sichtbar, und es ist auch keine Verschmutzung der Innenteile möglich. Die Antriebsteile laufen in der Sicherheitsrutschnabe auf einer verschleißfesten Buchse, so daß auch bei längerem Durchrutschen der Kupplungskörper nicht angegriffen wird. Die Standardreibbeläge sind für Trockenlauf bestimmt. Gelegentliche Öl‑ oder Fettbenetzung ertragen diese Reibbeläge jedoch ohne weiteres. Der Reibwert und damit das Sicherheitsmoment ändert sich hierdurch nicht, da die Reibflächen nicht benetzt werden, jedoch muß vermieden werden, daß sich der Belag mit Öl vollsaugt.
Läuft die Rutschnabe ständig im Ölbad, sind die speziell für Öllauf geeigneten Bronzereibbeläge einzusetzen. In diesem Falle müssen, wegen den unterschiedlichen Reibwerten der Reibbeläge, die Tabellenwerte (siehe PDF Katalog Seite J-2) auf ca. ¼ zurückgenommen werden.